Chronik

2015 – 2016

NCG Geschäftsstelle in Stuttgart beim BFW Schömberg

Zweck des NCG e.V. ist die Sicherstellung einer praxisorientierten, an zukunftseisenden technologischen Entwicklungen ausgerichteten Aus- und Weiterbildung sowie die Qualifizierung von Mitarbeitern in enger Zusammenarbeit mit führenden Unternehmen im europäischen Raum:

  • An den aktuellen betrieblichen Anforderung gezielt ausgerichtete Mitarbeiterqualifizierung zur nachhaltigen Fachkräftesicherung.
  • Herstellerneutrale Zertifizierung von Qualifizierungsmaßnahmen und Ausbildungsinhalten auf Grundlage der bestehenden NCG-Prüfungsordnungen CNC, CAM, CAD, Maschinenbau, Technischer Produktdesigner und Bauwesen.
  • Entwicklung und Bereitstellung von Prozess- und handlungsorientierten Ausbildungs- und Qualifizierungskonzepten, sowie die zu deren Umsetzung erforderlichen Unterlagen, bis hin zu Prüfungsordnungen und Abnahme von Prüfungen, z.B. in den Bereichen Additive Manufactoring (AM), CAQ usw..
  • Intensivierung der NCG-Zertifizierung im europäischen Wirtschaftsraum.
  • Einrichtung eines Beirats bzw. Beisitzer Gremiums aus Vertretern von Unternehmen und Bildungseinrichtungen.
  • Durchführung von Veranstaltungen im Bereich Aus- und Weiterbildung und Personalentwicklung im gewerblich-technischen Bereich.

Die Prüfungskommissionen sollen als Multiplikatoren stärker in die Verbreitung der NC-Gesellschaft und in die Gewinnung neuer Mitglieder eingebunden werden.

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1998

Als 1975 eine Gruppe von NC-Pionieren vergeblich beim VDI um Aufnahme der Innovation Numeric Control anfragte, war der Entschluß: „… dann gründen wir eben einen VEREIN …“ rasch gefaßt.
In München als eingetragener Verein registriert, in der Schweiz (Biberist) die Geschäftsstelle installiert und im deutschsprachigen Wirtschaftsraum Technologie-Transfer positioniert, das waren die Startsignale für die NC-Gesellschaft.
Waren die ersten 10 – 12 Jahre hauptsächlich den Themen NC, CAM und CNC gewidmet, so ergaben die Wechsel in der Geschäftsführung und des Standortes 1987 auch eine aufbauende thematische Ausrichtung: CAD, Rapid Prototyping, Werkzeug- und Formenbau, HSC, PKM, und MST stehen im Mittelpunkt des aktuellen Technologie-Transfers. Fast 800 Firmen/Institutionen haben in dem Vierteljahrhundert auf dieser Technologie-Plattform engagiert mitgewirkt bzw. 2000 Personen waren für diese Mitgliedschaft tätig. Dem Wechsel von Themen ist auch der hohe Fluktuationsgrad von Mitgliedern zuzuordnen. Heute sind 160 Firmen mit über 320 Experten in der NC-Gesellschaft e.V. organisiert und kommen aus acht europäischen Ländern. Wie schon am Anfang, stehen hier Hersteller und Anwender von Neuen Technologien in einer einmaligen Interessensgemeinschaft. Diese wird ergänzt von der drittgrößten Mitgliedergruppe, den Bildungsinstitutionen, die den bildungspolitischen Rahmen für die Einführung und Anwendung von innovativen Prozessen und Verfahren der Fertigungstechnik gestalten.


1993

Der NCG-Vorstand hat die Ziele der Gesellschaft in die Hauptbereiche gegliedert:

  • DIALOG zwischen Herstellern und Anwendern aller Branchen vom Mittelstand bis zur Großindustrie und den Ausbildungsinstitutionen
  • ARBEITSKREISE mit Anwendern und Herstellern zu künftigen Arbeits- und Fertigungsstrukturen
  • ANWENDUNG neuer innovativer Fertigungstechnologien
  • VORTRÄGE UND SEMINARE von NCG-Fachleuten aus der Industrie an Universitäten und Fachhochschulen

Die NC-Gesellschaft ist 1975 nach dem Vorbild der amerikanischen NC-Society gegründet worden. Vertreter von Anwendern, Herstellern und Ausbildungs- institutionen fanden sich damals zusammen, um die europäische NC-Gesellschaft zur Förderung und Verbreitung des Einsatzes numerisch gesteuerter Werkzeugmaschinen ins Leben zu rufen. Bald wurde deutlich, daß die NC-Technologie nur ein erster Schritt in der Weiterentwicklung zu den neuen Arbeitsformen wie CAD, CAM und CIM war und erforderte eine erweiterte Zielsetzung der NC-Gesellschaft. Deshalb erfolgte 1986 die Umbenennung in NC-Gesellschaft – Anwendung Neuer Technologien – e.V. Die NC-Gesellschaft muß und kann als europäische Interessenvertretung für die Aufgaben der Produktentwicklung

  • vom CAD zum Werkzeug- und Formenbau (WZFB)
  • vom Prototypen bis zur Serienreife

ganzheitlich und interdisziplinär als attraktive Technologie-Plattform zur Verfügung stehen. Die NC-Gesellschaft setzt ihr Engagement verstärkt für die Werkzeug- und Formenbauer fort und baut eine Lobby auf. Die Komplexität der WZFB, die datentechnische Verknüpfung mit allen vor- und nachgeschalteten Bereichen, der hohe Innovationsgrad der Technologie und die wirtschaftspolitische Gewichtung der Produktentwicklung als altes/neues Bindeglied zur Produktion bilden die Basis für die thematische Ausrichtung der NC-Gesellschaft. Dabei finden alle Strukturen der NCG-Mitglieder ihre Identität, Motivation und Nutzen:

  • Aus- und Weiterbildung (neue modulare Bildungskonzepte)
  • Hard-/Softwareanbieter
  • WZM-Hersteller
  • RP-Verfahrenshersteller
  • RP-Dienstleister
  • Forschungsinstitute und
  • Anwender: Werkzeug- und Formenbauer als Hauptzielgruppe