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Hann. Messe 2009: 2. Rapid X

                                                                                                             

2. RAPID X : NCG Sonderschau Hannover Messe 2009

MECHATRONIK in der PROZESSKETTE

Halle 17 Stand C 48

 

                                

Die Sonderschau der Digital Factory zum Zweiten!

 

RapidX 2009

Mechatronik in der Prozesskette – auf der Messe sehen, wie es gehen kann

 

Die Prozesskette - vom Entwurf bis zum Produkt – möglichst durchgängig zu gestalten, ist die große Herausforderung für die Industrie. Diese Herausforderung wird umso größer, wenn es sich um mechatronische Produkte handelt. Was in manchem Unternehmen schon Realität ist, wird von den meisten erst angestrebt. Die Sonderschau RapidX wird im zweiten Jahr genau diese Herausforderung aufnehmen und Mechatronik in der Prozesskette live zeigen. Zur Veranschaulichung, zum besseren Verständnis und zur Anregung für die Umsetzung im Unternehmen.

 

RapidX, Mechatronik in der Prozesskette, zeigt alle Bausteine für die Entwicklung und Fertigung, vom digitalen Entwurf bis zum realisierten Schaltschrank einer Fräsmaschine. Der Messebesucher soll die Logik der vernetzten Bausteine, die Anforderungen an die Daten und den jeweiligen Input und Output, aber auch die Besonderheiten und den Nutzen digitaler Entwicklung und automatisierter Fertigung im Detail verstehen.

 

Mit diesem Verständnis und dem Kennenlernen der beteiligten Komponenten kann er entsprechende Analogien für die Situation in seinem Unternehmen ziehen. Im Mittelpunkt steht der Technologie-Transfer. Die Möglichkeit fachlicher Kommunikation mit den Experten an der Prozesskette bietet darüber hinaus nützliches Wissen zum Mitnehmen.

 

Die Prozesskette – Tools im Einsatz, handfeste Ergebnisse

 

EPLAN Software & Service sowie die Muttergesellschaft, der Schaltschrankhersteller Rittal, zeigen gemeinsam mit Partnern wie KOMAX Kabelverarbeitungssysteme und der Steinhauer  Elektromaschinen AG die Entstehung moderner Produkte live. Gegenstand sind die Entwicklung eines Schaltschranks und seines Innenlebens für eine Werkzeugmaschine und die aus den Entwicklungsdaten abgeleitete, automatisierte Fertigung der Verkabelung und des Gehäuses: Entwicklung, Simulation, Berechnung, virtueller Test und schließlich die Fertigung ohne physikalische Prototypen.

 

       Prozessschritt 1
Das EPLAN Engineering Center (EEC) ist die Steuerzentrale für die Konzeption und Entwicklung von Anlagen, die alle Aspekte der Fachbereiche Mechanik, Elektrotechnik und Steuerungstechnik integriert. Hier wird die Steuerungstechnik einer Werkzeugmaschine entwickelt. Auf Basis mechatronischer Komponenten und unter Verwendung von Produktdaten aus dem Data Portal werden die komplette Hardwaredokumentation und das SPS-Programm generiert.

       Prozessschritt 2
EPLAN P8 dient der Hardwarekonstruktion, EPLAN Fluid der Entwicklung von Pneumatik, Hydraulik, Kühlung und Schmierung.

       Prozessschritt 3
Das Schaltschrankgehäuse wird unter Verwendung der Standardelemente von Rittal als 3D-Modell virtuell zusammengesetzt, die Montageplatte virtuell bestückt und mit den nötigen Durchbrüchen und Befestigungselementen versehen. Ergebnis sind Fertigungsunterlagen für die Ader- und Kabelfertigung und für die Blechbearbeitung.

       Prozessschritt 4
Mit Software aus dem Hause Rittal wird die optimale Kühlung der verbauten Elektrik getestet. Simulation sichert Energieeffizienz statt überdimensionierter Kühlung. Je nach erkannter Hauptströmungsrichtung können nun beispielsweise Luftleitbleche ad hoc gefertigt und eingebaut werden.

       Prozessschritt 5
Aus den Autorensystemen erhaltene NC-Daten werden zur automatisierten Kabelkonfektionierung genutzt.

       Prozessschritt 6
Auf einer Flachbettfräsmaschine wird die computerunterstützte Bearbeitung der Montageplatte gezeigt. Diese Maschine, ausgestattet mit CNC/SPS-Steuerung von Beckhoff, wird über einen Schaltschrank gesteuert,  dessen Entwicklung die vorherigen Stationen gezeigt haben.

 

Im Zweistundentakt organisierte Führungen durch die neutralen Fachleute Thomas Pflug, Geschäftsführer der NC Gesellschaft e.V., und Ulrich Sendler, Leiter des sendler\circle it-forum, erläutern den Kern der Vorführung an den einzelnen Stationen.

 

 



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